{"id":8,"date":"2019-07-24T19:20:20","date_gmt":"2019-07-24T19:20:20","guid":{"rendered":"http:\/\/sportfischerverein-mondfeld.de\/?page_id=8"},"modified":"2019-07-24T19:20:20","modified_gmt":"2019-07-24T19:20:20","slug":"vereinschronik","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/sportfischerverein-mondfeld.de\/?page_id=8","title":{"rendered":"Vereinschronik"},"content":{"rendered":"\n<table class=\"wp-block-table\"><tbody><tr><td>\n  Vor der Gr\u00fcndung\n  <\/td><td>\n  Blickt man\n  zur\u00fcck auf die Zeit vor dem zweiten Weltkrieg, waren es nur einige\n  Mondfelder, die den Angelsport aus\u00fcbten. Erst nach dem Krieg nahm die Zahl\n  derer, die am Angelsport Interesse und Freude fanden, stark zu. Zur damaligen\n  Zeit musste jeder Einzelne sehen, wie und wo er zu einer Angelerlaubniskarte\n  kam. Das landeseigene Fischwasser (Main) auf Gemarkung Mondfeld war an die\n  Berufsfischer aus Dorfprozelten und Wertheim verpachtet. Die Zahl der\n  auszustellenden Erlaubniskarten war begrenzt. Nicht immer war es m\u00f6glich eine\n  Karte zu bekommen. War man im Besitz einer Erlaubniskarte, war diese mit\n  diversen Einschr\u00e4nkungen versehen. Um einige zu nennen, durfte nur mit einer\n  Handangel vom Ufer aus gefischt werden, verboten war das Angeln mit lebenden\n  oder toten Fischen, Spinner und Kosack durften nur in der Zeit vom 1.Oktober\n  bis 31.M\u00e4rz verwendet werden, au\u00dferdem war das Beschweren der Angel mit Blei\n  oder \u00e4hnlichen \u00fcber 15 Gramm Gewicht untersagt.\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  1948\n  <\/td><td>\n  Bei\n  Begegnungen am Wasser oder auch am Biertisch tauchte unter den Anglern immer\n  wieder die Frage nach einem Zusammenschluss auf, von dem man sich mehr Rechte\n  und Abbau der auferlegten Einschr\u00e4nkungen versprach. Der passionierte Angler\n  Willi Roth sah den Zeitpunkt f\u00fcr die Gr\u00fcndung eines Vereins f\u00fcr gekommen und\n  lud zu diesem Zweck alle Mondfelder Angler und Angelfreunde f\u00fcr den 10.Januar\n  1948 ins Gasthaus \u201eKanne\u201c ein. Es waren circa 20 an der Zahl, die dem Ruf\n  folgten und in einem Zusammenschluss mehr Rechte aber auch eine Zukunftsperspektive\n  erkannten. Wie die Gr\u00fcndungsniederschrift zu berichten wei\u00df, hatten nach\n  lebhafter Aussprache sich folgende Angler bzw. Angelfreunde f\u00fcr die\n  Vereinsgr\u00fcndung ausgesprochen: Josef Grein III, Josef Happ, Otto Grein II,\n  Adolf Happ, Franz Z\u00f6ller, Hermann Eckert (Posthalter), Alfred Grein (Platze\n  Alfred), Robert Grein, Erich Breiter, Dr.Wilhelm Monz, Hermann Gr\u00e4n, Lorenz\n  Grein, Adolf Spachmann, Heinrich Grein (K\u00fcfer), Alois Grein (Schlosser),\n  Konrad Fecher, Josef Hofmann und Willi Roth. <br>\n  Die Gr\u00fcndungsmitglieder fassten die Aufgabe des Vereins in folgenden Punkten\n  zusammen:<br>\n  1. Zusammenschluss aller Sportangler aus Mondfeld und Umgebung.<br>\n  2. Bek\u00e4mpfung des Angelns mit gesetzwidrigen und unsportlichen Mitteln\n  (Rei\u00dfangel).<br>\n  3. Bek\u00e4mpfung des Schwarzangelns.<br>\n  4. Beschaffung von Angelger\u00e4ten f\u00fcr die Vereinskameraden.<br>\n  5. Geregelte Beschaffung der Angelerlaubniskarten.<br>\n  6. Pflege der Kameradschaft. <br>\n  Einstimmig wurde beschlossen, bis zur ersten ordentlichen Hauptversammlung\n  sollen Willi Roth als Vorsitzender, Hermann Eckert als dessen Vertreter,\n  Josef Happ als Schriftf\u00fchrer und Adolf Happ als Kassier fungieren. In der\n  Hauptversammlung sollte auch der Vereinsname bestimmt werden. \n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  13.02.1948\n  <\/td><td>\n  Die erste\n  Mitgliederversammlung fand am 13.Februar 1948 statt, in der die Vorstand-schaft\n  erweitert wurde. Der Vorstandschaft geh\u00f6rten nun auch Dr.Wilhelm Monz und\n  Otto Grein II als Beisitzer an. Mit der Annahme einer Satzung sollte jedoch\n  solange zugewartet werden, bis das Landratsamt im Einvernehmen mit der\n  Alliierten Milit\u00e4rregierung der Vereinsgr\u00fcndung zugestimmt hat. Diese\n  erfolgte mit Verf\u00fcgung vom 5.M\u00e4rz 1948 unter folgenden Auflagen:<br>\n  1. Zu Beginn eines jeden Vierteljahres sind Namen und St\u00e4rke des Vereins\n  sowie Aufstellung der Vorstandschaft dem Landratsamt mitzuteilen.<br>\n  2. Die Mitgliedschaft ist nur Personen gestattet, die nicht durch einen\n  Spruchkammerent-scheid in Klasse I, II oder III des Gesetzes \u00fcber die\n  Befreiung vom Nationalsozialismus und Militarismus eingereiht sind.<br>\n  3. Alle Mitgliederverzeichnisse, Kassenb\u00fccher und Belege und Unterlagen \u00fcber\n  die T\u00e4tig-keit des Vereins m\u00fcssen jederzeit zur Einsicht durch Vertreter des\n  Landrats und der Milit\u00e4rregierung verf\u00fcgbar sein.<br>\n  4. Die Milit\u00e4rregierung beh\u00e4lt sich das Recht vor, Vereine aufzul\u00f6sen, die\n  milit\u00e4rischen, umst\u00fcrzlerischen oder solchen Zwecken dienen, die den\n  Besatzungszielen entgegenlaufen oder der milit\u00e4rischen Sicherheit und\n  Aufrechterhaltung der Ordnung abtr\u00e4glich sind. Versammlungen dagegen konnten\n  jederzeit ohne Genehmigung des Landratsamtes oder der Milit\u00e4rregierung\n  abgehalten werden.<br>\n  Dem Zeitzeugen und Ersteller dieser Chronik ist nicht in Erinnerung, dass\n  Mitglieder unter die Verbotsbestimmung nach Ziffer 2 der Genehmigungsauflagen\n  fielen. Auch ist ihm nicht bekannt, dass das Landratsamt oder die\n  Milit\u00e4rregierung von ihrem Recht Gebrauch machten.\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  1.05.1948\n  <\/td><td>\n  Eine Art\n  Gr\u00fcndungsfeier beging der Verein am 1.Mai 1948, die mit einem gemeinsamen\n  Backfischessen im Gasthaus \u201cAnker\u201d begann. Neben den Mitgliedern nahmen daran\n  B\u00fcrgermeister Josef Seyfried, die Gemeinder\u00e4te und die \u00f6rtlichen\n  Vereinsvorst\u00e4nde teil. Daran schloss sich eine Tanzveranstaltung mit spa\u00dfigen\n  Einlagen eines bekannten Frankfurter Alleinunterhalters an. \n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  1950\n  <\/td><td>\n  Wie so\n  \u00fcblich bei einem Neuanfang, musste auch der neugegr\u00fcndete Sportanglerverein\n  gewisse Anfangsschwierigkeiten \u00fcberwinden, denn nicht alles, was sich der\n  Verein ins Stammbuch geschrieben hatte, konnte bald danach umgesetzt werden.\n  Eine gewisse Un-zufriedenheit unter den Mitgliedern machte sich breit, die in\n  der turnusm\u00e4\u00dfig stattge-fundenen Hauptversammlung am 29.4.1950 auf dem\n  Rathaus weitgehendst beigelegt wurde. In dieser Versammlung ist auch \u00fcber\n  allgemeine Vereinsfragen, \u00fcber die Erweite-rung des Vereins in Bezug auf\n  Aufnahme der Boxtaler Sportangler bis hin zur Umbenennung des Vereins heftig\n  diskutiert worden. Nachdem sich die Wogen gegl\u00e4ttet hatten, schritt man zur\n  Neuwahl der Vorstandschaft. Erster Vorsitzender wurde Josef Grein III, die\n  \u00fcbrigen Vorstandsmitglieder sind in ihren \u00c4mtern best\u00e4tigt worden. Die von\n  der Vereins-f\u00fchrung ausgearbeitete Satzung wurde den Mitgliedern vorgestellt\n  und von ihnen angenom-men. Der Verein f\u00fchr te nunmehr den Namen\n  \u201cFischerverein Mondfeld\u201d und wurde im selben Jahr in das Vereinsregister beim\n  Amtsgericht Wertheim eingetragen. Damit erlangte der Verein die im\n  Rechtsverkehr erforderliche Handlungsbefugnis (Rechtsf\u00e4higkeit). Aus der\n  Nachbargemeinde Boxtal sind die Sportangler Erhard Will, Hermann Eckert,\n  Albin Eckert, Lorenz Bachmann, Heinz D\u00f6hner, Heinrich Wienand, Paul Balz und\n  Jakob Bachmann in den Verein aufgenommen worden.\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  1951\n  <\/td><td>\n  Nun\n  richtete die Vereinsf\u00fchrung ihr Augenmerk auf die Verpachtung des\n  landeseigenen Fischwassers (Main) auf Gemarkung Mondfeld, die im Jahr 1951\n  anstand. P\u00e4chter des Fischwassers waren die Berufsfischer aus Dorfprozelten\n  und Wertheim. Ansprechpartner f\u00fcr das Land Baden-W\u00fcrttemberg war das\n  Staatliche Forstamt Wertheim. Die Bem\u00fchungen der Vereinsf\u00fchrung mit dem\n  damaligen Forstamtsleiter, Oberforstmeister Mechler, f\u00fchrten allerdings nicht\n  zum Erfolg, da sich die bisherigen P\u00e4chter (Berufsfischer) mit\n  Entschie-denheit gegen eine Fischwasserverpachtung an einen Sportanglerverein\n  wehrten, weil Sportanglervereine nicht die fachlichen F\u00e4higkeiten f\u00fcr eine\n  sachgerechte Fischwasserbe-wirtschaftung bes\u00e4\u00dfen. Au\u00dferdem w\u00e4re beim Verlust\n  des Fischwassers ihre Existenz gef\u00e4hrdet. Das Wasser wurde wieder, wie nach\n  dem Stand der Verhandlungen zu erwarten war, an die bisherigen P\u00e4chter\n  (Berufsfischer) verpachtet.<br>\n  Wenn auch die Entt\u00e4uschung gro\u00df war, gab der Verein die Hoffnung nicht auf\n  und glaubte fest daran, in 12 Jahren sein Ziel zu erreichen. Man war sich\n  mehrheitlich dar\u00fcber einig, dass Geduld, Geschlossenheit nach innen und nach\n  au\u00dfen, Disziplin bei der Aus\u00fcbung des Angelsports und schlie\u00dflich eine\n  Kapitalansammlung dann zum Erfolg f\u00fchren werden. Damit der Verein zu seiner\n  Zeit nicht allein dastehe, entschloss man sich zur Mitgliedschaft beim\n  Landesfischerreiverband.\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  1956\n  <\/td><td>\n  Die Jahre\n  bis zur Fahnenweihe im Jahre 1956 unter dem Vorsitzenden Paul Z\u00f6ller\n  verliefen relativ ruhig. Die Fahnenweihe, verbunden mit einem dreit\u00e4gigen\n  Fest konnte als H\u00f6hepunkt in der noch jungen Vereinsgeschichte bezeichnet\n  werden. Erster Fahnentr\u00e4ger war Albert Haas, die Fahnenbraut Erika Hieser.\n  Die Fahnenweihe erfolgte in einem Fest-gottesdienst durch Pfarrer Kilian\n  Gehrig. Wettergott Petrus, der ja auch Schutzpatron der Fischer ist, war\n  offenbar, besonders am letzten Festtag, nicht bei bester Laune, denn es\n  regnete unaufh\u00f6rlich bis in die sp\u00e4te Nacht hinein. Dennoch brachte das Fest\n  dem Verein dank guter Unterst\u00fctzung der Einwohnerschaft ein ansehnliches\n  Startkapital f\u00fcr seine ins Auge gefasste Zielsetzung. Beeindruckend war die\n  Festrede des Pr\u00e4sidenten des Landes-fischereiverbandes. Neben der\n  Veranstaltung von Preisfischen, wie es damals noch hie\u00df und Teilnahme an\n  solchen Fischen sowie der Erledigung vereinsm\u00e4\u00dfiger Regularen waren in den\n  50er Jahren keine Ereignisse von Bedeutung zu verzeichnen.\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  1960\n  <\/td><td>\n  Anfang der\n  60 Jahre organisierte der Verein erstmals Vorbereitungslehrg\u00e4nge f\u00fcr die\n  Fischerpr\u00fcfung. In diesen Lehrg\u00e4ngen konnte den Teilnehmern vieles an fisch-\n  und wasserkundliches Wissen vermittelt werden. Zust\u00e4ndig f\u00fcr die Abnahme der\n  Pr\u00fcfung war der Landesfischereiverband. Die Fischerpr\u00fcfung gilt als\n  Sachkundennachweis f\u00fcr den Erwerb des staatlichen Fischereischeins.\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  1963\n  <\/td><td>\n  Nun\n  n\u00e4herte sich die Zeit, sich wiederum der Fischwasserpachtung zuzuwenden.\n  Rechtzeitig gab die Vereinsf\u00fchrung dem Forstamt gegen\u00fcber das ernsthafte\n  Interesse des Vereins an der Pachtung des landeseigenen Fischwassers (Main)\n  auf Gemarkung Mondfeld zu erkennen. In regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden sprachen\n  Vorsitzender Josef Grein und Beisitzer Dr. Wilhelm Monz beim Forstamt vor um\n  die Pachtf\u00e4higkeit des Vereins mit \u00fcberzeugenden Argumenten darzulegen. Die\n  Unterst\u00fctzung durch den Pr\u00e4sidenten des Landesfischerei-verbandes, Herrn\n  Henny, war dem Verein in seinen Bestrebungen besonders hilfreich. Durch ihn\n  war zu belegen, dass anderswo landeseigenes Fischwasser an\n  Sportfischer-vereine ohne Beanstandung verpachtet wurde und wird. Noch war\n  der Widerstand der bis-herigen P\u00e4chter (Berufsfischer) nicht gebrochen. Es\n  galt weiter z\u00e4h zu verhandeln, bis es dann doch soweit war, dass der\n  Fischerverein Mondfeld 1963 erstmals P\u00e4chter eines 8,4 Flu\u00dfkilometer langen\n  Fischwassers auf Gemarkung Mondfeld zun\u00e4chst auf die Dauer von 12 Jahren\n  wurde. Diese Errungenschaft von weittragender Bedeutung ging als weiterer\n  H\u00f6hepunkt in die Vereinsgeschichte ein. Von nun an galt es, das Erreichte zu\n  pflegen und zu erhalten.\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  1964\/65\n  <\/td><td>\n  Die\n  ordentliche Jahreshauptversammlung 1964\/65 wurde ohne Beschl\u00fcsse zu fassen\n  abgebrochen, weil nicht alles von Wichtigkeit ausdiskutiert werden konnte. Zu\n  der erneut einberufenen Hauptversammlung, die am 06.02.1965 stattfand, war\n  auf Einladung der Pr\u00e4sident des Landesfischereiverbandes, Herr Henny\n  erschienen. Unter seiner beratenden Mitwirkung wurde zun\u00e4chst die alte\n  Satzung au\u00dfer Kraft gesetzt und eine neue beschlossen. Der Verein tr\u00e4gt nun\n  den Namen \u201c Sportfischerverein Mondfeld e.V\u201d. Eine Vorstandschaft mit neuen\n  Mandatstr\u00e4gern mit Franz Happ an der Spitze ist durch Wahl gebildet worden.\n  Die Amtszeit wurde von einem Jahr auf drei Jahre festgesetzt. In W\u00fcrdi-gung\n  seiner Verdienste und Bem\u00fchungen ist der anwesende Pr\u00e4sident des\n  Landes-fischereiverbandes, Hans Henny, zum Ehrenmitglied ernannt worden.\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  1973\n  <\/td><td>\n  In\n  eintr\u00e4chtiger Harmonie konnte 1973 unter dem Vorsitzenden Franz Happ das 25\n  j\u00e4hrige Vereinsjubil\u00e4um festlich begangen werden. Drei Tage lang feierte man\n  geb\u00fchrend dieses Ereignis, das nat\u00fcrlich mit einem Gemeinschaftsfischen, an\n  dem auch die Gast-vereine teilnahmen, verbunden war. Die reichlich gefangenen\n  Fische sind an ein Kinderheim verschenkt worden. Am Jubil\u00e4umstag waren von\n  den 18 Gr\u00fcndungsmitgliedern noch 8 am Leben. Es waren dies Hermann Eckert,\n  Franz Z\u00f6ller, Adolf Happ, Josef Grein III, Otto Grein II, Dr. Wilhelm Monz,\n  Hermann Gr\u00e4n und Josef Happ. In seiner Gru\u00dfansprache best\u00e4tigte der Leiter\n  des Staatlichen Forstamtes, Oberforstrat Werner L\u00f6we, dass es richtig gewesen\n  sei, dem Mondfelder Sportfischerverein das Landeswasser anzuvertrauen. Unter\n  seinem Schutz h\u00e4tte es eine gute Entwicklung genommen, es sei mit Passion und\n  Sachverstand bewirtschaftet worden. Bei der Ehrung der Gr\u00fcndungsmitglieder\n  sprach Vorsitzender Franz Happ seinen Dank f\u00fcr die 25 j\u00e4hrige Treue aus. In\n  seinen Dank hatte er auch die Vorstandsmitglieder f\u00fcr gute Zusammenarbeit und\n  alle Mitglieder f\u00fcr ihre Vereinsaktivit\u00e4t einbezogen. Freiwillig hatte sich\n  der Verein in die Pflicht genommen, j\u00e4hrlich nach den Wintermonaten eine\n  gr\u00fcndliche Uferreinigung durchzuf\u00fchren.Mit dem allm\u00e4hlichen Ent-stehen einer\n  zusammenh\u00e4ngenden Wasserfl\u00e4che im ausgebeuteten Kiesgrubenareal im Gewann\n  \u201dSand\u201d nahm die Kr\u00f6ten-Laichwanderung ein immer gr\u00f6\u00dferes Ausma\u00df an. Auf einer\n  Strecke von ca. 500 m wurden zahlreiche Kr\u00f6ten Opfer des Stra\u00dfenverkehrs. Den\n  in der Fortbewegung unbeholfenen und der Gefahr nicht bewussten\n  Kleinlebewesen war mensch-liche Hilfe angesagt und so startete der\n  Sportfischerverein eine freiwillige Rettungsaktion. Ab Anfang der 70er Jahre\n  bis in die Gegenwart konnten durch die Anbringung einer Z\u00e4u-nung entlang der\n  stark frequentierten Landstra\u00dfe j\u00e4hrlich bis zu 2000 Kr\u00f6ten zun\u00e4chst\n  aufgehalten, gesammelt und anschlie\u00dfend \u00fcber die Stra\u00dfe zum nahe gelegenen\n  Gew\u00e4sser gebracht werden.\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  1975\n  <\/td><td>\n  1975\n  konnte der Sportfischerverein zum zweiten Mal auf die Dauer von zw\u00f6lf Jahren\n  das fiskalische Fischwasser (Main) pachten.\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  1978\n  <\/td><td>\n  Nach\n  Beendigung des Sand- und Kiesabbaues im Gewann \u201cSand\u201d durch die Firma Weber,\n  B\u00fcrgstadt, Ende der 70er Jahre, entstand ein so genannter Baggersee mit\n  kon-stantem Wasserstand. Jetzt richtete sich das Augenmerk des Vereins auf\n  dieses ideale Gew\u00e4sser, in dem bereits Fische lebten. Wegen Nutzung und\n  Bewirtschaftung der Seefl\u00e4che nahm der Verein unter seinem Vorsitzenden\n  Albert Haas mit der Firma Weber Verbindung auf. Schon bald kam es mit dieser\n  Firma zu einem Vertragsabschlu\u00df, befristet auf sechs Jahre, der von seiner\n  Rechtm\u00e4\u00dfigkeit her nach Auffassung der Ortschaft Mondfeld und Stadt Wertheim\n  jedoch auf schwachen F\u00fc\u00dfen stand. In mehreren Gespr\u00e4chen zwischen dem Verein\n  und der Ortsverwaltung wies Ortsvorsteher Walter Schmitt auf die Rechtslage\n  hin, wonach das Fischereirecht nach vertraglicher und gesetzlicher Auslegung\n  sowie juris-tischer Pr\u00fcfung der Ortschaft Mondfeld bzw. Stadt Wertheim\n  zust\u00fcnde. Trotz weiterer Unterredungen zwischen Ortsverwaltung und Verein kam\n  man in der Sache nicht weiter. Erst, als die Stadt Wertheim durch notariellen\n  Vertrag im Juni 1978 Eigent\u00fcmerin des Seegel\u00e4ndes wurde kam im August\n  desselben Jahres ein Pachtvertrag zwischen der Stadt Wertheim und dem\n  Sprotfischerverein Mondfeld \u00fcber den ca. 20 ha gro\u00dfen Baggersee, der heute\n  \u201cMondsee\u201d hei\u00dft, zustande. Als Pachtzeit wurden 12 Jahre vereinbart. Alle\n  vorherigen Vereinbarungen zwischen der Firma Weber und dem Sportfischerverein\n  traten mit dem Pachtvertrag au\u00dfer Kraft. Mit diesem Kapitel ging ein weiteres\n  bedeutsames Ereignis in die Vereinsgeschichte ein.<br>\n  Mit der Pachtung beider Gew\u00e4sser sind nicht nur Rechte entstanden. Sach- und\n  naturgerechte Bewirtschaftung, artgerechter und den Gew\u00e4ssern angepasster\n  Fischbesatz, \u00dcberwachung der Gew\u00e4sser nach umweltschutzrechtlichen\n  Gesichtspunkten, regelm\u00e4\u00dfige Wasseruntersuchungen, Sauberhaltung der Ufer und\n  Fischereiaufsicht bilden unter anderem eine Pflichtaufgabe des Vereins.\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  1986\n  <\/td><td>\n  1986 wurde\n  neben dem Titel \u201eFischerk\u00f6nig\u201c erstmals der Titel \u201eVereinsmeister\u201c\n  eingef\u00fchrt. Beide Titel werden j\u00e4hrlich nach einem bestimmten Punktsystem\n  verliehen.\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  1987\n  <\/td><td>\n  1987\n  konnte das landeseigene Fischwasser (Main) f\u00fcr weitere 12 Jahre gepachtet\n  werden.\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  1988\n  <\/td><td>\n  Unter\n  seinem Vorsitzenden Erwin Eckert feierte im Mai 1988 der Verein sein\n  40j\u00e4hriges Bestehen. Zahlreiche Mitglieder wurden f\u00fcr langj\u00e4hrige Treue\n  geehrt. Gast-redner B\u00fcrgermeister Lindloff und der Pr\u00e4sident des\n  Landesfischereiverbandes, Hans Henny, hoben in ihren Ansprachen das gro\u00dfe\n  Engagement des Vereins f\u00fcr den Natur- und Landschaftsschutz besonders hervor.\n  Vorsitzender Erwin Eckert lie\u00df das zur\u00fcckliegende Vereinsgeschehen von\n  Bedeutung Revue passieren und brachte seine Freude und seinen Dank \u00fcber die Aktivit\u00e4t\n  und Vereinstreue zum Ausdruck.\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  1990\n  <\/td><td>\n  1990\n  konnte der Sportfischerverein zum zweiten Mal das See-Fischwasser auf die\n  Dauer weiterer 12 Jahre pachten.\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  1991\n  <\/td><td>\n  1991 wurde\n  dem Verein vom Finanzamt der Status \u201eGemeinn\u00fctzigkeit\u201c zuerkannt. Damit erlangte\n  der Verein ein Steuerprivileg von positiver finanzieller Auswirkung.<br>\n  J\u00e4hrliches An- und Abfischen in den eigenen Gew\u00e4ssern sowie Teilnahme an\n  Hege- und Pokalfischen geh\u00f6ren zum festen Programm des Sportfischervereins.<br>\n  Seit Vereinsgr\u00fcndung im Jahre 1948 nahm die Zahl der Mitglieder\n  kontinuierlich zu. Waren es damals noch 18 Mitglieder, geh\u00f6ren im\n  Jubil\u00e4umsjahr 1998 dem Verein 150 Mitglieder an, davon 30 Ausw\u00e4rtige und 4\n  Ehrenmitglieder, dies sind die Gr\u00fcndungsmitglieder Otto Grein II und Josef\n  Happ sowie der langj\u00e4hrige Vorsitzende Franz Happ und der ebenfalls\n  langj\u00e4hrige 2.Vorsitzende Gerhard Dembetzki.\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  1998\n  <\/td><td>\n  Durch die\n  zum Erfolg gef\u00fchrten Bem\u00fchungen des Vereins unter seinem Vorsitzenden Bernd\n  Kulka konnte mit Unterst\u00fctzung der Ortsverwaltung Mondfeld und\n  Stadtverwaltung Wertheim im Jahre 1997 mit dem Bau einer Fischerh\u00fctte am\n  Seeufer begonnen werden, die dank freiwilligen Einsatzes vieler\n  Vereinsmitglieder und enormer Eigenleistung im Jubil\u00e4umsjahr 1998 ihrer\n  Bestimmung \u00fcbergeben werden kann. Damit schlie\u00dft ein Kapitel 50j\u00e4hriger\n  erfolgreicher Vereinsgeschichte. Das Jubil\u00e4um wurde geb\u00fchrend im Festzelt an\n  der Fischerh\u00fctte gefeiert.\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  1999\n  <\/td><td>\n  In diesem\n  Jahr konnte das Fischereirecht f\u00fcr den Main badische Seite erneut f\u00fcr 12\n  Jahre gepachtet werden.\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  2000\n  <\/td><td>\n  Beim Main\n  Viereck Pokalfischen konnte das Team unseres Fischervereins den ersten Platz\n  erringen.\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  2001\n  <\/td><td>\n  2001 wurde\n  an der Fischerh\u00fctte eine Pergola errichtet.<br>\n  Beim Main Viereck Pokalfischen wurde der Titel vom Vorjahr erfolgreich\n  verteidigt.\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  2002\n  <\/td><td>\n  Beim\n  allj\u00e4hrlichen Freundschaftfischen Boxtal &#8211; Glash\u00fctte &#8211; Mondfeld siegte das\n  Team Mondfeld. <br>\n  Um bei Vereinsfesten wetterunabh\u00e4ngig zu sein wurde f\u00fcr die Pergola eine\n  Plane angeschafft. Die Montage wurde durch die Vereinsmitglieder \u00fcbernommen.<br>\n  In diesem Jahr wurde der Pachtvertrag f\u00fcr das Fischgew\u00e4sser Mondsee f\u00fcr\n  weitere 12 Jahre verl\u00e4ngert.\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  2003\n  <\/td><td>\n  Erneut\n  ging unser Team als Sieger beim Freundschaftsfischen Boxtal &#8211; Glash\u00fctte &#8211;\n  Mondfeld hervor. <br>\n  Bei den Neuwahlen der Hauptversammlung konnte kein neuer Vorstand gefunden\n  werden. Bernd Kulka f\u00fchrte den Verein kommissarisch weiter.\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  2004\n  <\/td><td>\n  In einer\n  au\u00dferordentlichen Mitgliederversammlung im Januar wurde Bernd Kulka erneut\n  zum 1. Vorstand gew\u00e4hlt. <br>\n  An der Hauptversammlung im Novemver trat Bernd Kulka aus beruflichen Gr\u00fcnden\n  zur\u00fcck. Stefan Schulz wurde von den Mitgliedern zum ersten Vorstand gew\u00e4hlt.<br>\n  Um bei Veranstaltungen gemeinsam Farbe zu bekennen wurde eine neue\n  Vereinsbekleidung designt und angeschafft.\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  2005\n  <\/td><td>\n  Im Juni\n  wurde ein Fischerfest veranstaltet. Das Fest, welches \u00fcber das ganze\n  Wochenende ging, war ein riesen Erfolg. Ob bei der Open Air Disco, beim\n  Fischerstechen oder beim 1. Mondfelder Anglergottesdienst, das Festzelt\n  platzte aus allen N\u00e4hten.<br>\n  Beim Main Viereck Pokalangeln wurde der 1. Platz erk\u00e4mpft. <br>\n  Seit 2005 ist der Sportfischerverein mit einer eigenen Homepage im Internet\n  vertreten. Diese wurde durch den 1. Vorstand Stefan Schulz erstellt und\n  eingerichtet.\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  2006\n  <\/td><td>\n  Erstmals\n  wurde auf Idee von Heiko L\u00f6ber ein Lakefleischessen am 2. Sonntag im Jahr\n  nach der Kartenausgabe angeboten. Dieses fand gro\u00dfen Zuspruch.<br>\n  F\u00fcr das Angeln wurde ein neues Ruderboot angeschafft.<br>\n  Im Herbst wurde erstamls f\u00fcr die Senioren das Franz-Zwiesler\n  Ged\u00e4chtnisfischen am See durchgef\u00fchrt. <br>\n  An der Jahreshauptversammlung wurde Stefan Schulz f\u00fcr weitere 3 Jahre zum 1.\n  Vorsitzenden gew\u00e4hlt.\n  <\/td><\/tr><tr><td>\n  2007\n  <\/td><td>\n  Nach\n  langer Pause waren im Juni unsere Freunde des Angelsportverein Eckardroth bei\n  uns zu Gast.<br>\n  Ebenfalls im Juni fuhren wir gemeinsam im Rahmen eines Familienausfluges ins\n  Sealife nach Speyer. Der Bus war voll und wir erlebten eine kurzweiligen Tag\n  gemeinsam mit unseren Familien. <br>\n  Erneut konnte beim Main Viereck Pokalfischen der 1. Platz erzielt werden.<br>\n  Am Mondsee wurde durch Vorgabe des Umweltamtes der Badebereich verkleinert\n  und eingeschr\u00e4nkt. Die Liegewiese wurde durch Weidenb\u00fcsche eingegrenzt.<br>\n  In der Fischerh\u00fctte konnte eine neue K\u00fcche mit Bartheke installiert werden.\n  Der Vorplatz der H\u00fctte wurde gepflastert. Im Herbst wurde die Fischerh\u00fctte\n  neu gestrichen.\n  <\/td><\/tr><\/tbody><\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor der Gr\u00fcndung Blickt man zur\u00fcck auf die Zeit vor dem zweiten Weltkrieg, waren es nur einige Mondfelder, die den Angelsport aus\u00fcbten. Erst nach dem Krieg nahm die Zahl derer, die am Angelsport Interesse und Freude fanden, stark zu. Zur damaligen Zeit musste jeder Einzelne sehen, wie und wo er&#8230; <a class=\"continue-reading-link\" href=\"http:\/\/sportfischerverein-mondfeld.de\/?page_id=8\">Continue reading<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-8","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/sportfischerverein-mondfeld.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/8","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/sportfischerverein-mondfeld.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/sportfischerverein-mondfeld.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/sportfischerverein-mondfeld.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/sportfischerverein-mondfeld.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/sportfischerverein-mondfeld.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/8\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9,"href":"http:\/\/sportfischerverein-mondfeld.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/8\/revisions\/9"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/sportfischerverein-mondfeld.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}